SFCC
Als Starbucks noch nicht in Europa präsent war, da sprießten die Coffee Shop-Ketten nur so aus dem Boden. In London war das so (Costa, Seattle Coffee Co.), und natürlich auch hier. Coffee Fellows, San Francisco Coffee Co. und die anderen machten sich womöglich hoffnung, vom großen “Bruder” aus Seattle aufgekauft zu werden.
Die Geschichte nahm ihren Lauf, Starbucks machte auf DYI.

Ich bin kein besonders großer Fan von Starbucks, allerdings noch weniger von SFCC, die sehr kühl-loungig daherkommen, und leider auch keinen Gratis-WLAN anbieten. Aber der Mocha ist empfehlenswert, und hier im wilden Osten gibt’s ausser indiskutablen Konditoreien mit Käffchenecken keine Alternative.
Warum allerdings der Speckgürtel in München mit dem vielen Geld noch mit keinen Coffee Houses gesegnet ist, das verstehe ich nun wirklich nicht.
Logisch geht’s mit dem Social Zeugs bergab
Eine einzelne Meldung beim ehrwürdigen Register sollte nicht als mathematisch verwertbarer “Sample” herhalten, dennoch ist man geneigt, dem zuzustimmen: “Facebook Fatigue“.
Logisch, kann die Nutzungsintensität nicht ewig wachsen. Nach den Enthusiasten kommen diejenigen, die solche Angebote nur sporadisch nutzen. Nur: langfristig darf man sich schon fragen, was User auf Ewigkeiten in, sagen wir, einem Stammbaumsammel- oder ich-war-auch-mal-Schüler-Netzwerk halten wird. Irgendwann dürfte auch der resistenteste User darauf kommen, dass er - in welchem SN auch immer - viel Zeit verschwendet.
Aus diesem Grund bleibe ich bei der Aussage: wirkliche Chancen haben nur die Netzwerke, in denen alle Freunde sind, also die ganz großen, oder Special Interest, in der der “Social”-Aspekt nur zweitrangig ist: hier ist man angemeldet, um im Rahmen eines Themas weiterzukommen. Letztere Angebote sind auch am ehesten so positioniert, dass sie für den gebotenen Mehrwert auch Abo- oder sonstige Dienste verkaufen kann. Ausschließliche Werbe- oder Subventionsabhängigkeit kann langfristig nicht gesund sein.
[tags]Facebook, Fatigue, Geschäftsmodell, Social Network[/tags]
Architektur + Flickr = Marketing
Wenn es eine mathematische Formel für das ROI eines architektionisch extravaganten Gebäudes gibt, kann folgende Variable zumindest etwas konkreter beziffert werden: Besucher sind Fans sind Fotografen und stellen das Bild auf Flickr. Andere sehen das Bild und fahren extra hin, um das abgebildete zu sehen, wenn man dem hier glaubt. Siehste, es lohnt sich.
Ziele?
Was will man mit seinem Web-Startup erreichen? Kleine Typisierung:
Für den Massenmarkt. Marktführer werden, ist hierzulande ein bisschen schwierig. Lieber ein US-Modell kopieren.
Massenmarkt, Exit ist Verkauf an grossen Player. Grosser Markt = viele Mitbwerber (Sportnetzwerke…). Viel Spaß beim besser und anders sein als alle anderen :)
Lebensabschnitt-Plattform: Schüler, Studenten, Mamas bleiben nicht auf ewig in ihrer Rolle - große Fluktuation. Man kann allerdings die Plattform weiterentwickeln. StudiVZ könnte auch mal zu ArbeitsVZ und dann zu RentenVZ mutieren wenn man einen nicht zu großen User-Refresh schafft :)
…oder man macht was langfristiges und kleines.
Philips: Schlecht beraten
Wie heisst sowas? U-Boot? Kurz mal wohinsurfen und Kommentar hinterlassen, natürlich mit Link zum Heimatblog, in diesem Fall ein Produkt aus dem Hause Philips. Mischung aus Kickstart und Verzweiflung. Warum nur interessieren Rasierer so wenige Menschen?

*kick*







