Logisch geht’s mit dem Social Zeugs bergab
Eine einzelne Meldung beim ehrwürdigen Register sollte nicht als mathematisch verwertbarer “Sample” herhalten, dennoch ist man geneigt, dem zuzustimmen: “Facebook Fatigue“.
Logisch, kann die Nutzungsintensität nicht ewig wachsen. Nach den Enthusiasten kommen diejenigen, die solche Angebote nur sporadisch nutzen. Nur: langfristig darf man sich schon fragen, was User auf Ewigkeiten in, sagen wir, einem Stammbaumsammel- oder ich-war-auch-mal-Schüler-Netzwerk halten wird. Irgendwann dürfte auch der resistenteste User darauf kommen, dass er - in welchem SN auch immer - viel Zeit verschwendet.
Aus diesem Grund bleibe ich bei der Aussage: wirkliche Chancen haben nur die Netzwerke, in denen alle Freunde sind, also die ganz großen, oder Special Interest, in der der “Social”-Aspekt nur zweitrangig ist: hier ist man angemeldet, um im Rahmen eines Themas weiterzukommen. Letztere Angebote sind auch am ehesten so positioniert, dass sie für den gebotenen Mehrwert auch Abo- oder sonstige Dienste verkaufen kann. Ausschließliche Werbe- oder Subventionsabhängigkeit kann langfristig nicht gesund sein.
[tags]Facebook, Fatigue, Geschäftsmodell, Social Network[/tags]
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