Die andere Seite
Der Münchner ÖPNV ist so ausgelegt, dass alle S-Bahn-Linien durch die Stadt führen. Für Vorortler reicht die eigene Orientierung bis zur Stadtmitte. Alles jenseits der Mitte, also die andere Seite, ist dunkel und suspekt, auch die Leute. Erst recht diejenigen, die auch noch in die gleiche Bahnlinie steigen.

Logisch geht’s mit dem Social Zeugs bergab
Eine einzelne Meldung beim ehrwürdigen Register sollte nicht als mathematisch verwertbarer “Sample” herhalten, dennoch ist man geneigt, dem zuzustimmen: “Facebook Fatigue“.
Logisch, kann die Nutzungsintensität nicht ewig wachsen. Nach den Enthusiasten kommen diejenigen, die solche Angebote nur sporadisch nutzen. Nur: langfristig darf man sich schon fragen, was User auf Ewigkeiten in, sagen wir, einem Stammbaumsammel- oder ich-war-auch-mal-Schüler-Netzwerk halten wird. Irgendwann dürfte auch der resistenteste User darauf kommen, dass er – in welchem SN auch immer – viel Zeit verschwendet.
Aus diesem Grund bleibe ich bei der Aussage: wirkliche Chancen haben nur die Netzwerke, in denen alle Freunde sind, also die ganz großen, oder Special Interest, in der der “Social”-Aspekt nur zweitrangig ist: hier ist man angemeldet, um im Rahmen eines Themas weiterzukommen. Letztere Angebote sind auch am ehesten so positioniert, dass sie für den gebotenen Mehrwert auch Abo- oder sonstige Dienste verkaufen kann. Ausschließliche Werbe- oder Subventionsabhängigkeit kann langfristig nicht gesund sein.
[tags]Facebook, Fatigue, Geschäftsmodell, Social Network[/tags]
Architektur + Flickr = Marketing
Wenn es eine mathematische Formel für das ROI eines architektionisch extravaganten Gebäudes gibt, kann folgende Variable zumindest etwas konkreter beziffert werden: Besucher sind Fans sind Fotografen und stellen das Bild auf Flickr. Andere sehen das Bild und fahren extra hin, um das abgebildete zu sehen, wenn man dem hier glaubt. Siehste, es lohnt sich.
Glaubwürdigkeit von Medien
Bei einer Fotoreportage in Düsseldorf ist mir dieses eine unscharfe Foto gelungen:

Das Foto habe ich dann unter NetzBlogger eingestellt. Interessant jedoch die Reaktionen: war Photoshop am Werk? Oberflächlich lustig, aber insgesamt regt das doch ziemlich zum Nachdenken an. Bildermanipulation wird förmlich erwartet? Was sagt das dann über die Glaubwürdigkeit der Medien aus? Zumindest der Inhalte im FWnetz?
Wenn die Leute tatsächlich von Haus aus eine solche Verarbeitung erwarten, haben wir ein Problem.
Kleine Äpfel
Befürchte, der MacBook Air ist fast schon zu wenig. Mit dem alten 12″ lassen sich wenigstens noch DVD abspielen und ich kann ans Netzwerk ran. Nicht alle haben WLAN. Und zu guter letzt ist es die Peripherie, die so viel wiegt…

Ausserdem passt das 12″ wunderbar in den Flieger.







