Arnhem, Eben Emael
Kleiner Nachtrag zur NL-B-Tour. Nach dem Besuch der Messe in Weeze wollte ich dann unbedingt einen der Orte besuchen, die ich mir als “Lebensaufgabe” gesetzt hatte: die John Frost-Brücke von Arnhem. Genau die berühmte Brücke, die als Krönung der Operation Market Garden dienen sollte. Diese schlug fehl, die Brücke ging in die Geschichte ein.
Nach dem eher zufälligen, aber sehr emotionalen Besuch des Friedhofs in Mook südöstlich von Nijmegen ging’s dann Richtung Norden nach Arnhem. Die Brücke kommt dann recht bald nach der Ortseinfahrt.

Raus aus dem Auto, einmal über die Brücke, diese einwirken lassen – nicht so einfach wenn alles drumherum inzwischen völlig neu bebaut ist. Dann wieder ab ins Auto, und spontan Richtung Belgien, zu einem anderen Punkt der mich völlig fasziniert: Eben Emael. Da Europcar diesmal versäumt hatte, mir eine Karte mitzugeben, hatte ich die Distanz völlig unterschätzt. War ziemlich weit!

Durchs viele Lesen wusste ich ungefähr, wo ich das Fort finden würde, und tatsächlich, es klappte auf Anhieb. Raus aus dem Auto, schnell aufs Dach des Forts, ein Paar Kuppeln besucht, wo man tatsächlich die Wirkung der Hohlsprengladungen sehen, aber schwer nachvollziehen kann. Die halbe Stunde war logischerweise viel zu wenig, aber es war dort menschenleer und ich versuchte mich auch hier in die Zeit der Offensive zurückzuversetzen und vorzustellen, wie das Ding damals eingenommen wurde.
Ich werde sicher beide Orte etwas besser vorbereitet wieder aufsuchen, aber immerhin bin ich etwas beruhigt, da ich sie von der “muss”-Liste streihen kann. Lang genug ist diese ja.
Bilderstreke Eben Emael
Bilderstrecke Arnhem
[tags]Arnhem, Eben Emael, Market Garden[/tags]
No related posts.
comments
Leave a Reply







