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10 Gründe für einen Alleingang

Ich bin öfters darauf angesprochen worden, warum ich FWnetz im Alleingang mache, anstatt mich gleich um eine Finanzierung zu bemühen. Vielleicht geht’s nicht nur mir so, hier also eine kleine Auflistung, die ein Quäntchen anti-Businessplan rüberkommen dürfte.

1) Keine Lust mehr auf Businesspläne
Den ersten richtigen Businessplan habe ich 1999 geschrieben. Die Zeit bis zum letzten Jahr habe ich damit verbracht, Geschäftsmodelle zu entwickeln und diese in Businesspläne zu gießen.

So viel Energie wie damals habe ich dank Kinder und Alter und (habe ich’s erwähnt) vor lauter Businesspläne nicht mehr. Mein Businessplan ist in meinem Kopf – nur die Variablen, denn eine Abschätzung ist erst später, nach dem Launch, möglich

2) WTF BGA Q11?
Kosten für Büro- und Geschäftsaustattung im 11. Quartal?

3) 10 Businesspläne
Eigentlich muss ich 10 Businesspläne schreiben, Investorgerecht variiert. Darf’s ein bisschen mehr Schweinebauch sein? Operatives Break-Even Q3 oder Q5? Wie hätten sie’s gern?

4) Es gibt keine Konkurrenz, wirklich. Höchstens Alternativen. Wirklich.

5) Mein Exit ist ein anderer als Deiner, nämlich gar keiner. Fingers crossed.

6) Meine Plattform.

7) Der Markt ist begrenzt und überschaubar. Für mich ist das OK.

8) Ich behaupte es geht auch ohne Rieseninvest. Ich schaue wie es sich entwickelt, und falls ich Liqui brauche, kann ich mir die auch so holen. Hoffe ich. Ich will mich auf die Plattform konzentrieren und nicht auf 2-tägige Finanzreports.

9) Ich will mich nicht durch Werbung finanzieren.

10) Und zu guter letzt: es kommt immer anders als man sich das vorstellt. Der Businessplan ist mit dem ersten polarisierten Partikel auf der Serverplatte obsolet. Ich möchte die Freiheit haben, das von Anfang an das Modell um 180 Grad drehen zu können (auch hier nachzulesen) ohne dafür aus der eigenen Firma gefeuert zu werden. Womit Punkte 1-9 verfallen würden.

Achso: einen Businessplan wird es schon geben: nach 2-3 Monaten, auf 4-5 Seiten. Das soll reichen. Das mit der Fremdfinanzierung kann man sich dann immer noch überlegen.

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Konvergenz

GmbH-Gründung läuft, in 3-4 Wochen sollte das mit dem Handelsregister durch sein. Admin-PC wird morgen angeliefert, Webserver ist scharf, noch Alpha-Test. Ende der Woche dann Beta. Hoffentlich war’s das alles wert…

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Arnhem, Eben Emael

Kleiner Nachtrag zur NL-B-Tour. Nach dem Besuch der Messe in Weeze wollte ich dann unbedingt einen der Orte besuchen, die ich mir als “Lebensaufgabe” gesetzt hatte: die John Frost-Brücke von Arnhem. Genau die berühmte Brücke, die als Krönung der Operation Market Garden dienen sollte. Diese schlug fehl, die Brücke ging in die Geschichte ein.

Nach dem eher zufälligen, aber sehr emotionalen Besuch des Friedhofs in Mook südöstlich von Nijmegen ging’s dann Richtung Norden nach Arnhem. Die Brücke kommt dann recht bald nach der Ortseinfahrt.

John Frost Brücke Arnhem

Raus aus dem Auto, einmal über die Brücke, diese einwirken lassen – nicht so einfach wenn alles drumherum inzwischen völlig neu bebaut ist. Dann wieder ab ins Auto, und spontan Richtung Belgien, zu einem anderen Punkt der mich völlig fasziniert: Eben Emael. Da Europcar diesmal versäumt hatte, mir eine Karte mitzugeben, hatte ich die Distanz völlig unterschätzt. War ziemlich weit!

Eben Emael

Durchs viele Lesen wusste ich ungefähr, wo ich das Fort finden würde, und tatsächlich, es klappte auf Anhieb. Raus aus dem Auto, schnell aufs Dach des Forts, ein Paar Kuppeln besucht, wo man tatsächlich die Wirkung der Hohlsprengladungen sehen, aber schwer nachvollziehen kann. Die halbe Stunde war logischerweise viel zu wenig, aber es war dort menschenleer und ich versuchte mich auch hier in die Zeit der Offensive zurückzuversetzen und vorzustellen, wie das Ding damals eingenommen wurde.

Ich werde sicher beide Orte etwas besser vorbereitet wieder aufsuchen, aber immerhin bin ich etwas beruhigt, da ich sie von der “muss”-Liste streihen kann. Lang genug ist diese ja.

Bilderstreke Eben Emael
Bilderstrecke Arnhem
[tags]Arnhem, Eben Emael, Market Garden[/tags]

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FWnetz GmbH

Sodele, GmbH gegründet, Konto eröffnet. Kann losgehen. Morgen nach Heidelberg und Böblingen.

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    Welcome to Irakli West's personal pages on the Web. I am Danish, live close to Munich in Germany, and run FWnetz, an online magazine and training resource for firefighters. In real life, I am Regional Manager Northern Europe for Paratech and currently training to become a specialist in Urban Search and Rescue as well as Heavy Rescue (it's fun, challenging and serves a good purpose)

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