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Selbstbeschäftigung vom Feinsten

Tiefgehende Autoanalyse. Robert’s Arbeit in Ehren, aber ein Satz hätte auch ausgereicht: Blogs sind kein Wirtschaftsfaktor sondern höchstens intangible Meinungsmacher, wenn sie sich mal jenseits der Selbstbeschäftigung begeben.

Ich führe mal die Rechnung weiter aus (Blogs x Einnahmen, Mediantendenz):
4 x 1000 = 4.000
2 x 750= 1.500
11 x 350 = 3.850
30 x 100 = 3.000
Die ganze Arbeit für ein “Wirtschaftssegment” von $12.350.- im Monat. Nimmt man den mit $9.000 dazu (also +8.000) kommt man auf knappe $20.000.-. Kein Staat.
[tags]blogs, werbung, werbeeinnahmen[/tags]

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4 Responses to “Selbstbeschäftigung vom Feinsten”

  1. Robert on Januar 15th, 2007

    es wäre ja schrecklich inflationär, wenn jedes Blog super verdienen würde:) Letztlich sind es wie immer die berühmten 10% der Fresspyramide. Aber anyway, bewiesen ist, dass man verdienen kann. Schlecht oder gut spielt zunächst keine Rolle. Das man saumäßig gut verdienen kann, ist auch längst bewiesen, auch kein Thema mehr. Summa summarum versteh ich jetzt nur nicht so recht, wie viel Dir persönlich zu wenig ist? Was dem einen 100 Euro ein Reichtum sind und auch uU das verfügbare Haushaltseinkommen verdoppelt, ist dem anderen ein Klacks

    btw, was sind “intangible Meinungsmacher”?

  2. rakeman on Januar 15th, 2007

    Dass $100 für den einzelnen Blogger eine feine Sache sind, steht völlig ausser Frage. Nur lässt sich mit diesen Zahlen schlecht argumentieren, wenn man als Medium mit Reichweite, ergo für Marketiers verständlich, gesehen werden will. Da ist “die Blogosphäre” – sorry für die Pauschalisierung – noch weit von entfernt. Interessant ist es dennoch, aber war es die Mühe wert :)

    intangible = mit Zahlen nicht greifbar (Beispiel)

  3. Robert on Januar 15th, 2007

    yep, für die Standard-Reichweitenmetrik passen Blogs idR nicht rein (außer ganz wenigen großen, international und national je nach Land).

    Umgekehrt wird man aber auch fragen müssen, wieivel denn überhaupt mit Blogs eine Neben- oder Hauptverdienstsquelle aufgetan haben. Oder auch damit liebäugeln. Ich denke, dass dürften nicht mal 10% sein. Weil die große Masse ihr Blog aus rein privaten Gründen betreibt schätze ich. Und wenn wir von den 10% wiederum die nehmen, die es auch einigermaßen packen, wieviele bleiben dann übrig davon, die es wirklich gut packen oder überhaupt gut packen wollen? Letztlich nur geringste Bruchteile.

  4. Hitflip Merchant Blog » Blog Archiv » Beispiel für harte Blogwerbung on Januar 17th, 2007

    [...] Roberts Erhebung von Geldquellen von Blogs hat eine ganze Welle von Beiträgen zu dem Thema in der Blogosphäre nach sich gezogen, z.B. bei Best Practice Blog, Rakeman, Blogbote, Henning, alleswasbewegt, Blogging Tom, Creative Weblogging, Werbeblogger, mir selbst und vielen vielen mehr. [...]

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