You Have Mail
Heute die bislang – nach Urpsrung – unwahrscheinlichste SMS bekommen, und zwar aus Lüderitz. Nein, das liegt nicht in Brandenburg.
Life in a Startup
Hier ist mal eine gute Lektüre. Es geht um das Arbeitsleben, das Denken und das Tun in einem Startup, und wie sich das zu einem alteingesessenen unterscheidet. Da gibt’s Passagen, die ich sofort unterstreichen würde. Beispielsweise:
They felt (the candidates) as though if they were doing a good job, their cube would always be there, the desktop computer would always be on, and the coffee machine will always be a few short strides away.
That’s not life in a start-up internet company.
Wie wahr. Es ist eine reine Einstellungssache. Ich finde, in dem Stadium, in dem wir uns gerade befinden, ist Empathie besonders wichtig.
Die Identifizierung mit dem, was möglich ist, und wo man hin will. Neue Firma, neue Jobs. Ich kann keinen anhand seiner bisherigen Fähigkeiten einstellen, sondern nur anhand von dem, was er ungefähr für die Firma bringen kann. Empathie, ein wenig Grips. Mehr brauchen saugute Leute eigentlich nicht.
Trotzdem ist das keine einfache Sache… beispielsweise wenn jemand – wie ich – vorher in einer Bank tätig war. Andere Welt. Es sind einfach andere Spielregeln, und ich kann mit keinem etwas anfangen, der als allerallerallererstes “Rechte” einfordert. Ich erwarte schon, dass man sich an erster Stelle für die Firma interessiert, dann über das, was man einbringen kann. Was man für sich daraus erarbeiten kann, das bleibt einem selbst überlassen. Die Möglichkeiten sind vorhanden.
Gedanken zum Tag
Eine der vielen Veränderungen, die mit dem neuen Berufsleben einhergehen, ist, dass ich auf dem Weg zur Arbeit im Auto dazu komme das Bayern 2 Morgenmagazin zu hören. Aus meiner Sicht die wahrscheinlich beste Sendung zu News, Politik usw. in meinem Empfangsgebiet.
Kurz vor acht kommen die Gedanken zum Tag. Manchmal mit religiösem, oft mit philosophischem Hintergrund. Grossartig zum Nachdenken. Heute morgen ging es in etwa darum, das Ganze Leben sei nichts anderes als Begegnungen mit anderen.
Stimmt.
Kellner = Gut
Eine meiner Aushilfen ist auch Kellner. Auch ein prima Hintergrund, wenn man jemanden braucht, der multitaskingfähig sein muss. Ich stelle mir das schon schwierig vor, ein Paar Dutzend Tische gleichzeitig zu bedienen – sehr komplex. In der Arbeit ist das nicht anders, und da passt das eben prima rein. Das macht er wirklich sehr elegant.
Barcamp Nürnberg 16.12.
Barcamp ist eine Art OpenSource-Veranstaltung, wo jeder Teilnehmer auch “Gestalter” ist. Am 16.12. und 17.12. gibt’s in Nürnberg so eine Veranstaltung, wo auch einige interessante, teils bekannte Gesichter auftauchen. Vielleicht schaffe ich es auch hin, mal sehen.
Wieder so ein interessantes Format, letztens war ich hier in München für PSFK auf einem Trendslam, wo Redner genau fünf Minuten Zeit haben, um ihre Präsentation loszuwerden.
Vielleicht ist die ideale Veranstaltung eine Mischung aus beidem?
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